Schuldnerberatung

Fr. zu Höne und Fr. Mües vom Diakonischen Werk haben unsere Schüler zum Thema Schulden beraten. Sie starteten mit einer Mindmap:

Schulden Mindmap

Von Verschuldung wird gesprochen, wenn das monatliche Einkommen nicht ausreicht, die Lebenshaltungskosten sowie fällige Raten und Rechnungen zu bezahlen. Unvorhergesehene Ereignisse wie z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung können Menschen in den Strudel des Schuldenkarussells ziehen.

Ein Grund für die Überschuldung der 19 – 25jährigen ist häufig, dass sie keinen Überblick über ihre eigenen Finanzmittel haben oder dass sie Handy-Verträge nicht bezahlen können. Im Schnitt haben sie hier 1.834 € Schulden.

Das Thema Taschengeld ist für Schüler immer wieder interessant; unter anderem erfuhren sie, dass es kein Recht auf Taschengeld gibt. Allerdings arbeiten schon einige Schüler nach der Schule, um von den Eltern unabhängig zu sein.

Verträge sind bindend! Manche müssen schriftlich geschlossen werden (z. B. Ausbildungsvertrag), andere können formfrei geschlossen werden (z. B. Kaufvertrag). Um Streitigkeiten zu vermeiden wird immer der schriftliche Vertrag empfohlen.

Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig und dürfen nur Geschäfte im Rahmen ihres Taschengelds tätigen.

Der Einkauf im Internet nimmt immer mehr zu; es ist bequem, schnell und einfach! Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn diese Form des Einkaufs kann schnell das Budget sprengen. Geld scheint beim Mausklick nicht so wertvoll wie bei der Barzahlung.

Kündigungen sollten immer schriftlich abgeschlossen werden.

Zum Abschluss erhielten die Schüler schriftliche Aufgaben zum Thema „Auskommen mit dem Einkommen“: Erstellung eines monatlichen Haushaltsplanes.

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 9 und 10 bedanken sich für die ausführlichen Informationen.

R. Kohorst